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Lesetraining

Lesen

Der überwiegende Teil der Schulkinder lernt das Lesen im Laufe des 1. Schuljahres. Dieser Prozess verläuft in Phasen. Jedoch zeigen sich bei einigen Kindern trotz Übens Probleme beim Erlernen der Lesetechnik.

Wenn Kinder zu Hause besonders viel üben, kann es vorkommen, dass sie nur scheinbar „lesen“ können, weil sie den Text auswendig gelernt haben. Bei unbekannten Texten oder sinnlosen Silben werden Leseschwierigkeiten sichtbar / hörbar.

Leseschwierigkeiten können sich folgendermaßen zeigen:
  • Schwierigkeiten die gelernten Buchstaben zu benennen (Buchstabe-Laut Zuordnung)
  • stockendes Lesen von Buchstabe zu Buchstabe oder von Wort zu Wort
  • sehr langsame Lesegeschwindigkeit
  • Auslassen, Ersetzen, Verdrehen oder Hinzufügen von Buchstaben oder Wortteilen
  • beim Vorlesen langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text
  • Probleme bei der Sinnerfassung des Gelesenen, Inhalt kann nicht wiedergegeben werden

Kinder mit einer Leseschwäche lesen nicht gerne oder nur wenn sie müssen. Die Lesekompetenz ist jedoch die Basis für viele schulische Leistungen (z.B in Mathematik - Sachaufgaben, Informationen aus Sachtexten. lesen und verstehen ).

Daher ist eine Abklärung der Ursachen einer Leseschwäche sehr wichtig und die Basis der Förderung. Der Ausschluss von Seh- und Hörproblemen durch die Überprüfung bei einen Facharzt sollte im Vorfeld erfolgen.

Sreening der Lesekompetenzen - Was kann das Kind? Wo hat es Probleme?

Mit Hilfe von standardisierten Lesetests ab der 1. Schulstufe kann die Lesefertigkeit im Vergleich zur Altersgruppe ermittelt werden.

Beispiele für Lesetests:
SLRT-II

Der Ein-Minuten-Leseflüssigkeitstest erfordert das laute Vorlesen von Wörtern bzw. Pseudowörtern innerhalb der auf eine Minute beschränkten Lesezeit und ist nur als Individualtest durchführbar.
Er ermöglicht eine separate Diagnose von Defiziten in der automatischen, direkten Worterkennung und Defiziten des synthetischen, lautierenden Lesens.

ELFE II

Dieser Test erfasst die Leseverständnisleistung, die Leseflüssigkeit und die Lesegenauigkeit auf der Wort-, Satz- und Textebene. Er kann ab dem Ende der ersten bis zum Beginn der siebten Klassenstufe eingesetzt werden und ermöglicht eine differenziertes Diagnostik des Lesens.

CELECO - Richtig lesen lernen

Ein computerbasiertes Diagnose- und Trainingsprogramm zur Erfassung von Leseproblemen.

Förderung

Nach der Durchführung der Lesetests muss auch abgeklärt werden, ob das Kind nur Schwierigkeiten beim Lesen (isolierte Lesestörung) oder auch Probleme beim Rechtschreiben hat.
(siehe: Legasthenie)

Nach einer Studie von C.Moll/K.Landerl 2011 zeigten 40% aller Kinder mit einem Lesedefizit keine gravierenden Rechtschreibprobleme.

Nach dem Screening wird ein individuelles Förderprogramm zusammengestellt, um ...

  • die Motivation und Lesefreude zu stärken (kurze Texte, Anknüpfen an Interessen des Kindes)
  • dem Kind durch Erfolg wieder Selbstvertrauen zu geben 
  • die Bereiche Sprachwahrnehmung und Sprachverarbeitung zu üben 
  • spezifische Lesetechniken bzw. Grundlagen (Phonologische Bewusstheit) zu trainieren

Das Lesetraining findet in Einzelstunden statt.
Übungen für zu Hause werden zur Verfügung gestellt.

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