Sonder- und Heilpädagogin
Volksschullehrerin
Rhythmik
Wahrnehmungsförderung durch Bewegung und Musik
Die Rhythmik (Rhythmisch-musikalische Erziehung) setzt sich zum Ziel
das Kind in seiner gesamten Persönlichkeit zu erfassen und seine
kognitiven, motorischen und affektiven Fähigkeiten
gleichermaßen zu fördern. Die Sensibilisierung der Sinne,
die Förderung der Kreativität und das soziale Lernen stehen
dabei im Mittelpunkt des ganzheitlichen Erlebens.
Die Rhythmik versteht sich als ein pädagogisches
Prinzip, das
mit den Mitteln der Bewegung, der Musik und der Sprache arbeitet.
Die Musik ist ein wesentliches Element der Rhythmik. Melodie, Harmonie
und Rhythmus einer Musik beeinflussen Körper und Geist, indem sie
beruhigen oder anregen, auffordern oder entspannen und Emotionen
auslösen. In Liedern, mit Instrumenten oder durch die Stimme steht
die Musik immer in Wechselbezug mit der Bewegung. Die Musik ist somit
Impuls und Begleiter der Bewegung.
Teilbereiche der Förderung:
- Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeit (im auditiven,
visuellen, taktilen und kinästhetischen Bereich)
- Förderung der Eigen- und Fremd-wahrnehmung (z.B.
Körper- und Raumerfahrung im Tanz)
- Schulung der Aufmerksamkeit und der Konzentration
- Verbesserung der Bewegungsplanung und -kreativität
- Sozial-emotionale Erziehung
- Kreative Sprachförderung durch Bewegung und Musik
- Stärkung des Selbstvertrauens, der Selbstständigkeit
und des sozialen Lernens
- Entspannung und Ruhe